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Famoser Billardsport in Greiffenberg und Günterberg

veröffentlich am 20.09.2022 um 16.22 Uhr von Rainer Fehlberg
Michael "Meikel" Hundt wieder dabei, die Kameraden Kai Forth (l.) und Ronny Kostka beobachten aufmerksam.

Ein bewegender Moment überstrahlte alles: "Meikel is back"!

Beim vergangenen 3.Spieltag der Kreisliga lag das Epizentrum des uckermärkischen Billardsportes im Osten des Landkreises. Rund um Greiffenberg und Günterberg! Dort trafen sich vier Tabellennachbarn (Platz 7 und 8 bzw. 4 + 5): nämlich Greiffenberg II und Milmersdorf I sowie Günterberg und Lychen, alle den Blick stramm nach oben in der Tabelle gerichtet.

Was dann in Greiffenberg geboten wurde - nach stark verspätetem Beginn, weil der Millmersdorfer Schulz auf der Autobahn im Stau stand -, das versetzte schon ein wenig ins Staunen: Zuerst spielte Greiffenbergs Maik Fankhauser im Alleingang starke 221 Punkte, dann zeigten Milmersdorfs Frank Tamm und Maiks Kollege Erven Wendt mit jeweils 207 Punkte sehr ordentliche Leistungen. Im letzten Paar trafen dann die Kapitäne beider Teams, Hans-Georg Gellner und Frank Gnadt, aufeinander, spielten auch wie solche und krönten den spannenden Abend: Greiffenbergs Gellner brachte es auf vorzügliche 224 Punkte. Gnadt von den Gästen übertraf ihn mit famosen 250 Punkten, genau mit den Vorsprung von 26, die am Ende den 853:827-Sieg für Milmersdorf bedeutete.

Nur einen Katzensprung entfernt, im Nachbardorf Günterberg, fand das nächste Treffen von Tabellennachbarn der Liga statt. Aber richtig spannend wurde es in Christels Billardkneipe nicht, zu deutlich beherrschte der Lychener SV die Günterberger Szenerie. Schon nach zwei Begegnungen waren es rund 100 Punkte Vorsprung, der sich von da an mit jedem Paar kontinuierlich vergrößerte, bis zum 713 zu 869-Gästesieg. Dabei wussten wieder Lychens Sebastian Peykow mit 264 Punkten und Günterbergs Heiko Schmidt mit 228 Zählern zu überzeugen. Für die anderen Günterberger galt diesmal wohl, was dort die Runde machte: Wenn der Reporter kommt, geht die Leistung in den Keller. Mehr noch als dieses "Ereignis" war die Rückkehr von "Meikel" an die Billardtische der UM nach 3 Jahren Abwesenheit der emotionale Höhepunkt: Lychens beliebter Michael Hundt wurde überaus herzlich zurück in der Billardfamilie begrüßt. "Meikel is back"!

Das Templiner Stadtduell endete mit dem standesgemäßen Sieg der Ersten mit 847 zu sehr respektablen 787 Punkten gegen die Zweite. Andy Rösner von Templin II spielte mit 237 Punkten zum dritten Mal hintereinander auf diesem Level und nimmt nun von allen, die bislang drei Spiele absolviert haben, den 4.Platz in der Saison-Rangliste ein. Noch vor seinen Kameraden aus der Ersten, Wieland Heide und Sven Borde! Der "junge Spund" Tobias Weins (auch Templin II) spielte mit für ihn absolut tolle 159 Punkten einen persönlichen Allzeit-Rekord und überbot an diesem Abend um vier Punkte den über Jahrzehnte altgedienten Ligaspieler Ralf Meden.

Das Bewerbungsschreiben für den inoffiziellen Titel "Beste Zweite der Liga" gab Gerswalde II beim 834 zu 780-Sieg gegen Boitzenburg I ab. Größte Aktie an diesem Erfolg hatten Mario Krause und Dirk Collin mit 236 bzw. 235 Punkten. Bei den ersatzgeschwächten Gästen überzeugte Dietmar Piper mit einem Ergebnis von 240 Zählern, das er schon eine "Ewigkeit" nicht mehr erreicht hat und deshalb ein "Bravo!" verdient.

Seine "weiße Weste" bewahrte Greiffenberg I beim 782 zu 634-Sieg gegen Milmersdorf II vor allem dank Frank Westphal mit 254 sowie Torsten Peters mit 234 Punkten und hält Anschluss an die Spitzenteams.  Und zum guten Schluss noch ein Gedankenspiel: Die Besten aus Greiffenberg Eins und Zwei, was wäre das an diesem Abend für ein starkes Team gewesen?!