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Billard Team Uckermark noch mit Sand im Getriebe

veröffentlich am 20.09.2022 um 16.11 Uhr von Rainer Fehlberg
Blick in die Britzer Spielstätte: Frank Westphal aus Greiffenberg vorn, Uwe Flöhr hinten.

Gegen Britz II setzte es zum Saisonstart der Regionalliga Nord eine etwas überraschende, aber nicht unverdiente Niederlage.

Drei erfolgreiche Jahre hat das Billard Team Uckermark nun hinter sich. Für die Spieler aus Gerswalde und Greiffenberg, aus Boitzenburg und Templin ging es immer wieder leicht nach oben, kleinere Rückschläge inbegriffen. So ist eben der Billardsport!

Nun erfolgte der Start in die neue Saison der Regionalliga Nord des Billardkegelverbandes, und das BTU-Team musste beim BSV Britz II antreten. Die Uckermärker hatten (fast) alle Mann an Bord und sich im letzten Jahr zweimal gegen diesen Gegner durchgesetzt. Was sollte schon schiefgehen? Mit entsprechend verhaltenem Optimismus gingen sie also ans Werk.

Aber schon nach der Hälfte des Wettkampfes von drei Spielpaaren sah man eher nachdenkliche Gesichter – mit rund 50 Punkten führte die Britzer, und es sah einfach nicht gut aus fürs BTU-Team. Da schien doch noch einiger Sand im Getriebe, und es wollte einfach nicht so laufen wie gedacht. Als Frank Bessert aus der Eberswalder "Sportdynastie Bessert" (gegen Wolfgang Klaffki) nach zwei Jahren Spielpause  230 Punkte erspielte, da lag nun alle Last und Verantwortung auf den Schultern der Templiner Wieland Heide und Bernd Lach. Heide schien sich dieser Verantwortung bewusst und spielt bis in die Mitte der zweiten Hälfte auf Kurs 280, und bei seinem Britzer Gegner Christian Nörenberg lief es anfangs nicht so gut. Aber der steigerte sich (auf 223), und bei Heide lief der Motor nun nicht mehr so rund, aber er nahm seinem Gegner immerhin (mit respektablen 249 Punkten) 26 ab. So blieben für Bernd Lach (gegen Mike Napiecek) noch 42 Punkte Rückstand, den aufzuholen eine fast unlösbare Aufgabe war. Noch dazu spielte  Napiecek fast das Spiel seines Lebens, lag mit seinen 264 Punkten nur knapp unter seinem persönlichen Rekord und erzielte mit 133 Punkten im zweiten Durchgang exakt den gleichen Wert wie sein Gegner Lach, der es insgesamt auf 270 Punkte brachte, nur einen Punkt hinter dem Britzer Bundesligaspieler Uwe Flöhr mit 271 Punkten.

Damit waren alle Messen gesungen, beide Punkte blieben mit 1449 zu 1413 im Eberswalder Vorort. Fürs BTU-Team war der Saisonstart missglückt, und mit ihrer Mannschaftspunktzahl liegen sie ziemlich weit zurück, was vielleicht am meisten schmerzt? Aber nun ist ordentlich Luft nach oben und viel Steigerungsmöglichkeit vorhanden. Die Ursachenforschung für den Ausrutscher hatte auch gleich begonnen: "Vielleicht wären ein paar Vorbereitungsspiele, um richtig in Tritt zu kommen, nötig gewesen?", meinte der organisatorische Kopf des BTU-Teams, Wolfgang Klaffki.