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Die Spitzenteams ziehen weiter ihre Kreise

veröffentlich am 17.02.2020 um 17.20 Uhr von Rainer Fehlberg
Steve Wendland haute mit persönlichem Rekord von 258 Punkten "mächtig auf die Pauke"!

Im Tabellenkeller der Billardliga braut sich einiges zusammen  / Der 18. Spieltag im Überblick.

Der aktuelle Spieltag der Uckermarkliga im Kegelbillard lief im Wesentlichen ohne  Überraschungen ab. Nur Günterberg I offenbarte beim sehr knappen 727 zu 694-Sieg gegen Greiffenberg II einige Probleme. Zum Glück hatten sie "Altmeister" Jürgen Reck in ihren Reihen, der es auf respektable 222 Pkt. brachte, sonst wäre "das Ding" wohl gründlich  in die Hose gegangen.

An der  Spitze der Tabelle lief am 18. Spieltag alles wie gehabt: Pool & Kegel Templin glänzte - weithin strahlend - mit 982 Punkten (gegen Günterberg II mit 621 Pkt.), mit vier Akteuren deutlich über 200 Punkte, mit einem bärenstarken Bernd Lach (278 Pkt.), mit einem Ralf Meden, der es auf tolle 248 Pkt. brachte und zur Halbzeit nach 50 Stoß mit 136 Pkt. Zweiter der Bestenliste war, wofür er sich nichts kaufen kann, was ihm aber Mut macht. Selbst Nachwuchsmann René Benzin ließ sich von der Erfolgswelle anstecken und spielte mit 151 Punkten einen persönlichen Rekord, der weit über seinen bisherigen Resultaten liegt! Auch Lychen I lieferte sehr gut ab, mit 925 zu 786 gegen Boitzenburg I, mit dem - wie immer - herausragenden Sebastian Peykow (288 Pkt.), der wie in einer anderen Liga spielte, mit einem Steve Wendland, der mit hervorragenden 258 Punkten einen persönlichen Rekord erzielte, der in der Bestenliste beständig weiter nach vorn rückt und mit Fug und Recht in seiner dritten Saison als der Nachwuchsspieler der Liga mit dem größten Potential bezeichnet werden kann. Auch Greiffenberg I als dritte des Spitzentrios entledigte sich seiner Aufgabe gegen Gerswalde II – zwar mit einigem Punktabstand zu den beiden oberen –, aber  mit Anstand und dem 813 zu 716-Punkte-Sieg. In richtiger Spiellaune dabei Frank Westphal (253 Pkt.), was bei den anderen Greiffenbergern ergebnistechnisch nur bedingt festzustellen war.

Im Tabellenkeller braut sich nach diesem Spieltag auch so einiges zusammen: Drei Teams liegen nun Kopf an Kopf, und Milmersdorf II hat mit dem 644 zu 585-Sieg bei Boitzenburg II zu dieser Gruppe aufgeschlossen. Hinter diesen lauern noch – durchaus nicht chancenlos – Greiffenberg II und Lychen II, wobei die Flößerstädter - mit zwei Spielen weniger - eigentlich ziemlich gute Karten haben, im Kampf um den Titel "Beste Zweite".