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Lychener SV 90 zementiert seinen Spitzenplatz in der Liga

veröffentlich am 07.10.2018 um 21.17 Uhr von Rainer Fehlberg

Das Duell mit Pool & Kegel Templin bot brillanten und spannenden Billardsport.

Die Spitzenbegegnung des 5.Spieltages war zweifellos das Aufeinandertreffen vom Lychener SV 90 I und Pool & Kegel Templin. Die Erwartungen an diese Partie wurden insgesamt erfüllt, Spannung und Dramatik reichlich vorhanden. Und es wurde mit vollem Einsatz und großer Leidenschaft um die besten Ergebnisse gerungen.

Kai Forth (Lychen) legt im ersten Paar gegen Heinz Zuchold mächtig los und hatte zur Halbzeit schon 107 Punkte auf seinem Konto, gegenüber 88 von Zuchold. Aber der Templiner Senior ließ nicht locker, kämpfte sich Schritt für Schritt heran und siegte noch mit 198:188 Punkten, eine feine Leistung.

Dann kam die große halbe Stunde des Lycheners Sebastian Peykow, der der Konkurrenz eine Art Lehrstück lieferte. Zur Halbzeit mit 159 Punkten schon auf dem Kurs, spielte er sein Pensum besonnen und sehr präzise herunter mit dem Ergebnis von exzellenten 304 Punkten. Sein Gegner Ralf Meden konnte sich in Sachen ruhigem Spiel einiges von Peykow abschauen. Er spielte aber mit seinen 220 Punkten gar nicht schlecht und kam fast an seine Saisonbestleistung heran. Aber der Lychener war dagegen wie ein Fels in der Brandung und hatte mit seinem Team zur Halbzeit 74 Punkte Vorsprung erspielt, die es nun zu verwalten galt.

Der Newcomer Steve Wendland hatte nun die schwierige Aufgabe, Templins Spitzenspieler Wieland Heide auf Distanz zu halten. Damit hatte er anfangs so seine Mühe, was sich in 50 Punkten Rückstand zur Halbzeit niederschlug. Aber dann kam der Lychener besser ins Spiel, ließ Heide nicht mehr so weit(er) enteilen, was sich im Endergebnis von 185 zu 242 Punkten zeigte. Damit hatt der Kurstädter sein Team bis auf 17 Punkte herangebracht, was viel Spannung für den letzten Durchgang brachte.

Der erfahrene und in dieser Saison bislang überzeugende Michael Hundt (Lychen) bekam es mit Sven Borde, dem ehrgeizigen Templiner zu tun- Ausgang durchaus offen! Zur Halbzeit war - bei 130 zu 117 für Hundt - schon klar, dass der Hausherr die besseren Karten besaß. Borde wollte es noch einmal wissen, spielte mit mehr Risiko, aber konnte dem Lychener "nicht wirklich an den Wimpern klimpern". Der zog in aller Ruhe seine Bahn, schaffte den Sieg mit 239 zu 218 Punkten, sicherte den Gesamterfolg und festigte den 2.Tabellenplatz für Lychen I. Mit 916 zu 878 Punkten erzielten beide Teams hervorragende Ergebnisse, was in der Zufriedenheit beider mit dem Resultat zum Ausdruck kam. Sebastian Peykow als Garant dieses Lychener Sieges spielte dabei "wie von einem anderen Stern" mit einer viel geringeren Fehlerquote als die Konkurrenz.

Über diesem Mannschaftsresultat thronte (wieder) der Gerswalder SV. Beim Sieg über Boitzenburg II (533 Punkte) gelang Ihnen das phänomenale Resultat von 245 Punkten. Da hat man es mit einer einzigartigen Leistungsdichte zu tun: Von 225 Punkten für Mario Zingelmann über jeweils 235 für Dirk Collin und Wolfgang Klaffki bis zu 250 Zählern für Matthias Schauseil. Das muss ihnen in der Liga erst jemand nachmachen.

Auch in den weiteren Begegnung des 5.Spieltages behielten ausnahmslos die Favoriten die Oberhand.