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Die Gerswalder Billardspieler trumpfen ganz groß auf

veröffentlich am 30.09.2018 um 19.38 Uhr von Rainer Fehlberg

Aber auch Lychen I, Günterberg I und Templin mit starken Leistungen. Milmersdorf I bezwingt Greiffenberg I im Spitzenspiel.

Der 4.Spieltag der Kreisliga im Kegelbillard war von großer Spannung geprägt. Beispiel gefällig? Die Mannschaftsresultate von Günterberg I mit 887 Punkten, Lychen I mit 877 und Templin 867 unterschieden sich  jeweils nur um 10 Zähler. Lychen II mit 647, Gerswalde II mit 637 und Greiffenberg II mit 617 kämpften auch Kopf-an-Kopf. Über allen thronte an diesem Spieltag aber der Gerswalder SV I mit ganz starken 967 Punkte gegen Günterberg II.

In Milmersdorf empfing die erste Mannschaft die SG Greiffenberg zum Spitzenspiel. Beide Teams bislang verlustpunktfrei, offenbarten die Gäste doch einige Probleme. Für Erven Wendt und Torsten Peters lief es nicht wirklich optimal mit 128 bzw. 171 Punkten, so dass die Gastgeber vor dem letzten Starterpaar mit 79 Zählern Vorsprung führten. Damit stand der Greiffenberger Frank (Westphal) gegen den Milmersdorfer Frank (Gnadt) vor einer übermächtigen Aufgabe. Er ließ nichts unversucht in diesem "Frank-Duell", den Vorsprung zu egalisieren. Westphal glänzte bei der Aufholjagt mit 272 Punkten. Am Schluss fehlten acht Punkte, mehr war nicht drin. Mit 784 zu 776 Punkten gewannen die Milmersdorfer und behielten ihre "weiße Weste" in der Tabelle.

Ganz stark trumpften die Gerswalder gegen Günterberg II auf. Alle vier Akteure des Teams über 200 Punkte von Marco Rieger mit 266 bis Mario Zingelmann mit 214. Dazwischen Matthias Schauseil mit 245 und Wolfgang Klaffki mit 242 Zählern. Diese 967 Pukte sind heute schon als eine Kampfansage an die Konkurrenz im Titelkampf zu bewerten.

Der Lychener SV 90 I sowie Pool & Kegel Templin erledigten ihre Pflichtspielaufgaben souverän. Die Flößerstädter entführten von Greiffenberg II beide Punkte, wobei das Einzelergebnis von Sebastian Peykow mit 279 Punkten herausragte. Templin bezwang Milmersdorf II genauso souverän. Dabei zeichneten sich Routinier Heinz Zuchold mit sehr beachtlichen 215, vor allem aber Wieland Heide mit 272 Punkten aus. Den Milmersdorfern ist hier mit 735 Punkten ein Achtungsergebnis zu bescheinigen.

Zurück auf dem Weg in die Erfolgsspur scheint (endlich) der SV Rot-Weiß Günterberg zu sein. Nach den Startproblemen der ersten Runden gelangen ein sehr gutes Ergebnis und ein klarer Sieg gegen Gerswalde II. Auch hier übersprangen alle Günterberger Akteure die 200-Punkte-Marke als Erfolgsgarantie.