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Billard Verband Uckermark

Nr. 1 beim Outfit, aber nicht im Spiel

veröffentlich am 12.11.2022 um 18.50 Uhr von Rainer Fehlberg
Billard Team Uckermark – Matthias Schauseil, Frank Westphal, Wolfgang Klaffki, Max und Wieland Heide, Marco Michalski, Bernd Lach (v. l.) – in neuen Trikots mit Chic - und einem Blick in die Sonne.

Billard Team Uckermark unterlag dem Spitzenreiter BSV Sophienstädt.

Schon vor Beginn des Spitzenspiels in der Regionalliga Nord gegen den Ligaprimus Sophienstädt machten die Spieler des Billard Team Uckermark (BTU) einen glänzenden Eindruck: Sie traten mit neuen, farbenfrohen Trikots an, gesponsert von den Stadtwerken Prenzlau, und unterschieden sich deutlich von den Gästen in ihrem schlichten grauen Outfit. Aber die hatten auf ihre Weise für ein kleines Billardfest gesorgt, indem sie ihre Familien zu dem Ausflug in die Spielstätte nach Gerswalde, in die Uckermark mitgenommen und für eine schöne Stimmung rund ums Billardevent gesorgt hatten.

Auch beim Spiel lief es ganz gut an fürs Billardteam: Gerswaldes Matthias "Schausi" Schauseil - mit 250 Punkten seine kleine Formdelle der letzten Wochen überwindend -  und der Templiner Bernd Lach mit 261 Punkten (als bester BTU-Spieler) sorgten zur Halbzeit gegen ihre Gegner Christian Christ (234 Pkt.) und Olaf Trebbin (235 Pkt.) für einen 33-Punkte-Vorsprung ihres Teams.

Dann aber kam der große Auftritt des "echten Sophienstädter Jung" Marcus Adler, der mit seiner Tagesbestleistung von 281 Punkten das ganze Spiel drehte und seine Mitspieler mit 11 Punkten Vorsprung ins Finale schickte. Die Mannschaftskameraden Steve Trebbin und Marcus Brendel ließen mit 257 bzw. 252 Punkten nichts anbrennen, weil auch die BTU-Finalisten Wolfgang Klaffki und Marco Michalski mit 244 bzw. 235 Punkten ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen konnten, was auch zur 1422:1463-Heimniederlage beitrug. So blieb es beim ersten Platz beim Outfit: Weil alle – außer "Schausi" - auf Seiten des Billardteams einige Punkte liegen ließen, reichte es wieder nicht gegen "Angstgegner" Sophienstädt. Die Gäste und ihre mitgereisten Familie nahmen es freudig zur Kenntnis, festigten sie doch ihre Tabellenführung in der Liga mit dem gelungenen Ausflug in die Uckermark.