Gelungener Start in die neue Saison

Uckermarks Billardspieler nach der Sommerpause gut in Schwung mit drei Teams über der 900er-Marke.
Die Billardspieler der Uckermark-Liga sind am Freitagabend in die neue Saison gestartet. Die Freude darüber, dass es endlich los ging, war zwar nicht ganz so überschwänglich (Können Billardspieler anscheinend nicht so gut?), aber die Form, die stimmte schon in so mancher Spielstätte.
Zu einer Art Spitzenspiel – auf dem Papier zumindest – empfing Pool & Kegel Templin I den SV Rot-Weiß Günterberg, fast schon ein Klassiker in der Liga. Die Templiner spulten ihr Pensum souverän herunter. Ganz "on Top" wie gewohnt Bernd Lach mit hervorragenden 292 Zählern, dahinter Wieland Heide mit 241 und Sven Borde mit 234. Damit gab es für die Gäste keinen Blumentopf zu holen. Früher, ja da machte z. B. der Günterberger Andreas Ziebarth seine besten Spiele in Templin, aber diesmal sah es für ihn wie für alle nicht so prickelnd aus. Das drückte sich im deutlichen Sieg von 959 zu 727 für die Kurstädter aus.
Genauso überzeugend spielte der Gerswalder SV I beim 961 zu 697-Sieg gegen Greiffenberg II. Zum bewährten Gerswalder Dreigestirn Matthias Schauseil (268 Pkt.), Wolfgang Klaffki (245) und Marco Michalski (213) gesellte sich der neue Abteilungsleiter Billard Mario Zingelmann mit 235 Punkten und half damit kräftig, dass sein Team so startete wie es sich in der Saison verabschiedete: auf Platz 1! Als Dritter im Bunde über der 900er-Marke reihte sich erwartungsgemäß der Lychener SV ein, der gegen Templin II mit 930 zu 735 gewann. Auf der einen Seite wussten Sebastian Peykow (260 Pkt.), Kai Forth (223) und vor allem Steve Wendland mit bemerkenswerten 252 Pkt. zu gefallen. Auf der anderen Seite sorgten Andy Rösner (mit 235 Pkt.) sowie Max Heide (223) dafür, dass die Templiner nun als beste Zweite in die Saison starteten.
Nach den drei 900er-Teams folgte eine Weile nichts - und dann rangierte sich die SG Greiffenberg I ein, so war es letztes Jahr. Und so geht es auch in die neue Spielzeit. Mit 821 zu 708 gewannen sie gegen die starke Mannschaft von Gerswalde II. Die Väter des klaren Erfolgs waren dabei in erster Linie Frank Westphal mit 252 und Bernd Hagenbach mit 220 Punkten.
Zweimal gab es außerdem die altbewährten Duelle Boitzenburg gegen Milmersdorf: M I siegte gegen B II mit 701 zu 546, was zu der Einschätzung führte, was nicht so oft vorkommt, dass dabei acht Spieler unter ihren Möglichkeiten blieben! B I bezwang M I mit 751 zu 693 Punkten - sie hatten ihre Besten in Helmut Zöphel mit 237 einerseits und "Altmeister" Kurt Lieske mit 201 Punkten andererseits.
Am nächsten Freitag gibt es schon den ersten Knaller der Liga: Lychen empfängt dann Templin I! Das fühlt sich so an wie Union gegen Bayern an diesem Wochenende! Eine Sorge: Hoffentlich reichen die Zuschauerplätze? Und eine Insider-Frage: Ob "Maikel" bei Lychen wohl mitspielt?