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Ende gut - alles gut

veröffentlich am 28.04.2019 um 20.50 Uhr von Rainer Fehlberg

Kreisliga im Kegelbillard beendet stimmungsvoll die Saison 2018/19.

Mit dem 26. Spieltag der Kreisliga ist eine erfolgreiche Saison für die Billardspieler der Uckermark zu Ende gegangen. Die wichtigsten Entscheidungen waren schon vorher gefallen: Der Glückwunsch der Anhänger dieses spannenden Sports gilt dem Lychener SV 90 I, dem Gerswalder SV I und Pool & Kegel Templin als Sieger und Platzierte dieser Saison. Es wurde entsprechend gefeiert; die Lychener traten sogar in einem funkelnagelneuen Meistertrikot an. Nicht weniger Glückwünsche verdient die SG Milmersdorf II als beste "Zweite der Liga". Für diese Teams  gilt die Richtigkeit des Satzes "Ende gut – alles gut". Aber auch die anderen Teams werden Bilanz ziehen und - je nach dem – mehr oder auch weniger zufrieden sein.

Der Lychener SV "machte einen guten Job" und ging mit blütenweißer Weste ungeschlagen über die Ziellinie: Auch gegen Greiffenberg I gab es ein souveränes 864 zu 805. Dabei gefiel der  Lychener Spitzenspieler, Sebastian Peykow, mit 274 Punkten, der sich wie in der gesamten Saison keinerlei Blöße gab. Sehr viel Power zeigte zum Saisonfinale auch der Lychener Kai Forth, dem es mit 240 Punkten überraschend gelang Greiffenbergs Spitzenmann Frank Westphal zu bezwingen, der nur 223 Punkte erreichte und trotzdem der Beste seines Teams blieb.

Nur zwei Kilometer weiter – im Nachbarort Günterberg – trafen der dortige SV Rot-Weiß auf den Zweiten der Liga, Gerswalder SV. Die Hausherren wollten  ordentlich gegen die starken Gäste und im Kampf um Platz 4 bestehen. Doch schon zur Halbzeit hatten die Gerswalder Matthias Schauseil und Wolfgang Klaffki mit 240 bzw. 232 Punkten rund 80 Punkte Vorsprung zwischen ihr Team und  Günterbergs "Kneipenspieler" gebracht. Den brachten die beiden anderen sicher über die Runden und sicherten einen 823 zu 772-Punktesieg. Für die Hausherren war das der 4.Platz – und Zufriedenheit zum Saisonfinale.

Ende gut – das gilt besonders für den Templiner Sven Borde. Er schaffte am letzten Spieltag einen vorzüglichen Saisonrekord mit 264 Punkten, von Saisonmüdigkeit also keine Spur. Pool & Kegel Templin bezwang – mit wesentlichem Anteil von Borde - die SG Milmersdorf I mit dem sehr guten Mannschaftsergebnis von 881 Punkten, mehr als hundert Punkte Vorsprung vor den Gästen, die 776 Zähler erreichten.

Mit dem Willen zu zeigen, was "eine Harke ist", fuhr Greiffenberg II zur SG Milmersdorf II. Es ging ja gegen die beste zweite Mannschaft. Ganz zufrieden kamen sie dann nicht nach Hause zurück, denn es fehlten zehn Punkte zum Sieg über die "Beste Zweite der Liga". Mit dem 702:693-Sieg gilt für die Milmersdorfer:  Ein tolles Finale gespielt, die Routiniers ganz stark.

Ihnen gelang ein kleiner "Husarenstreich", sich vor Boitzenburg I in der Tabelle  zu platzieren, denen  überhaupt kein gutes Saisonfinale gelang. Günterberg II schnappte ihnen mit dem Paukenschlag des hauchdünnen 747:746-Sieges zwei Siegpunkte weg, trotz vorzüglicher 250 Punkten von Helmut Zöphel. Günterberg stellte  – mit  Resultaten zwischen 172 bis 200 Punkte – das weit ausgeglichenere Team.

Auch für Boitzenburg II nahm die Saison kein so gutes Ende: Sie verloren gegen Gerswalde II deutlich mit 786 zu 595 Punkten und behielten die "rote Laterne".  Hätten die Gerswalder das Jahr über solche Resultate erzielt, wäre die Saison noch besser ausgegangen. Deshalb gilt (für alle!): Ein neues Jahr – ein neues Glück!

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