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Billardspiel, Spielstätte, Stimmung? Alles Spitze!

veröffentlich am 16.01.2026 um 08.12 Uhr von Rainer Fehlberg
Die Ruhe vor dem Sturm in der neuen Spielstätte von Pool & Kegel Templin!

Der Templiner Billardverein weiht sein neues Spiellokal ein!

Der uckermärkische Billardsport hat am letzten Wochenende in gewisser Weise ein historisches Ereignis zu vermelden: Die Templiner Billardspieler weihten mit dem Spitzenspiel gegen den Lychener SV ihre funkelnagelneue Spielstätte in Hohenfelde 11 am Rande von Röddelin so richtig ein. Eine Spielstätte, die in ihrer Modernität Maßstäbesetzt, wo man z.B. Antworten von Alexa erhält und so manche Elektronik zu bestaunen ist. Und es stand die Frage im Raum: Wie würden die Spieler auf diesem neuen Terrain und auf den genauso neuen Tischen zurechtkommen?

Es schien so, als ob die Akteure in dieser brillanten Billard-Scheune als Fazit des Abends auch zeigen wollten, was sie drauf haben: Steve Wendland aus Lychen startete als Erster und Alleinunterhalter mit 130 Punkten nach 50 Stoß und landete am Ende bei ausgezeichneten 248 Treffern. Wieland Heide – übrigens der Baumeister dieser Spielstätte in der früheren Scheune von Torsten Grohs – und Kai Forth folgten im Gleichschritt mit respektablen je 238 Punkten. Daran schloss sich das Duell der uckermärkischen Spitze im Billardsport an – mit Bernd Lach (Templin) und Sebastian Peykow. Auch hier gab es ein quasi historisches Ereignis: das erste 300er Resultat durch Peykow, was zugleich auch die Frage nach der Qualität der Tische beantwortete.

Vor dem letzten Paar hatte Lychen 38 Punkte Vorsprung. Den baute Michael Hundt mit seinen grandiosen, von ihm lange nicht mehr erreichten 262 Punkten als Zweitbester des Abends weiter aus. Und setzte damit dem neuen Vereinsrekord des Lychener SV von 1048 Punkten die sprichwörtliche Krone auf. Auch die 988 Punkte von Templin I waren zu bewundern, denn es handelte sich ja auch um einen (vorläufigen) Templiner Rekord in der neuen Spielstätte.

Großartiger Sport und großartige Stimmung, wenn die Kollegen direkt an den Tischen sitzen! Ein prächtiger Billardabend! Kein Haar in der Suppe gefunden? Doch: Manchmal störten die Mitspieler durch ihren Krach, was aber insgesamt dem Fest in der Billard-Scheune von Hohenfelde nichts anhaben konnte.