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Der Lychener Sebastian Peykow wird Kreismeister im Billad

veröffentlich am 30.04.2026 um 11.30 Uhr von Rainer Fehlberg
Zum Schluss gab es zur großen Ehrung Pokale und Urkunden: Max Heide (3.), Sebastian Peykow (1.) und Bernd Lach (2.) v. links.

Die besten Kegelbillardspieler der Uckermark feiern ihren Titelkampf!

Die Billardsaison 2025/26 der Uckermark ist Geschichte. In der neuen Spielstätte Röddelin-Hohenfelde des Templiner Billardvereins fanden an den beiden letzten Wochenenden die Meisterschaften des Billardvereins der Uckermark (BVU) statt. Während sich die besten Senioren Ü 60 schon vor einer Woche zum Saisonhöhepunkt trafen, ging es diesmal um die Einzelmeisterschaft der zwölf Besten der gesamten Saison.

Im Gegensatz zu den vorigen Jahren waren diesmal wirklich die zwölf Besten der Rangliste der abgelaufenen Spielzeit am Start: Fünf hatten Heimvorteil, weil sie aus der Kurstadt kamen und quasi mit dem Radl hätten vorfahren können (die aus Dorettenhof, dort wohnen Wieland und Max Heide, hätten es vielleicht sogar zu Fuß geschafft). Drei der Kandidaten kamen aus Gerswalde, zwei aus dem schönen Lychen und je einer aus Boitzenburg und Greiffenberg. Die Spannung vor dem scharfen Start in der kuscheligen Spielstätte war beträchtlich: Zwölf Starter spielten - entsprechend der Rangliste zusammengestellt - in sechs Paaren und in zwei Runden gegeneinander. Begonnen wurde mit den Plätzen 11 und 12 der Bestenliste bis hin zu den Plätzen 1 und 2 mit den beiden "Überfliegern" der Liga – Sebastian Peykow (Lychen) und Bernd Lach (Templin). In der ersten Runde leuchteten zwei Sterne besonders hell am uckermärkischen Billardhimmel: Der schon genannte Lach mit brillanten 297 und gewissermaßen der "Geheimtipp" Max Heide mit 289 Punkten. Das war eine echte Kampfansage des jungen Max an die Konkurrenz. Peykow lag da auf dem 3. Platz mit 267 Punkten und gewissermaßen in Lauerstellung. Im breiten Mittelfeld mit zwischen 249 und 230 Zählern tummelten sich sechs weitere Spieler - mit noch Chancen nach vorn, aber auch der Gefahr eines Absturzes.

Am Nachmittag vorm zweiten Durchgang stellten sich einige spannende Fragen: Würde sich Max Heide im Konzert der beiden Großen halten können? Kann es Sebastian Peykow trotz des doch schon beträchtlichen Rückstandes von rund 20 bzw. 30 Punkten noch ganz nach vorn schaffen? Und hält Bernd Lach an der Spitze dem Ansturm seiner – jüngeren - Verfolger stand? Während sich auch in der 2. Runde der Trend eines breiten Mittelfeldes – diesmal zwischen 483 (Wieland Heide), 482 (Helmut Zöphel), 481 (Wolfgang Klaffki) sowie 477 (Frank Westphal), 464 (Matthias Schauseil), 449 (Marco Michalski) und 448 (Sven Borde) – halten konnte, gelang es an der Spitze den drei Führenden des 1. Durchganges die 500-Punkte-Marke deutlich zu knacken. Von seinem glänzenden Ergebnis der ersten Runde konnte Max Heide zehren und mit 531 Punkten auf dem Bronzeplatz landen. Bernd Lach spielte auch in der 2. Runde stark auf und errang mit 576 Punkten den 2. Platz. Aber dem Ansturm von Sebastian Peykow im zweiten Abschnitt war keiner gewachsen: Schon zur Halbzeit nach 50 Stoß hatte er 168 Punkte erreicht und schraubte das Resultat am Ende auf großartige 330 Punkte. Da war Kegelbillard wie von einem anderen Stern zu bewundern; ein Hausrekord für die neue Spielarena kam gleich noch dazu, und den absolut verdienten Kreismeistertitel der Uckermark gab es für Peykow noch obendrauf!

Eine brillante Kreismeisterschaft der Uckermark bot so über weite Strecken – und besonders durch Sebastian Peykow, Bernd Lach und Max Heide! – ein sehr hohes Niveau und Super-Sport.

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